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Was bedeutet MTB?

MTB ist die Abkürzung für Mountainbike. Ein Fahrrad, welches besonders auf den Einsatz abseits befestigter Straßen ausgerichtet ist. Das Mountainbike ist ebenso wie das Rennrad eher ein Sportgerät, als ein Verkehrsmittel. Somit sind Mountainbikes üblicherweise nicht mit den geltenden Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) geforderten Komponenten ausgestattet.

Die frühen Jahre des Mountainbikes

Es gab bereits schon früh Ansätze Fahrräder robuster und geländetauglicher zu gestalten, doch das Jahr 1973 ist als offizielle Geburtsstunde des Mountainbikes angesehen. Die ersten Mountainbikes waren so genannte „Schwinn Cruiser“, die von einer Gruppe von Radsportlern aus Kaliforniern benutzt wurden, um die Schotterpisten herunterzurasen. Die Schwinn Cruiser waren jedoch sehr schwere Fahrräder, weshalb sie von der Gruppe umgestaltet wurden und somit entstanden die ersten Mountainbikes.  Die ersten Mountainbiker waren also reine „Downhiller“. Die ersten Mountainbike-Rennen gab es ab 1976 und wurden ebenfalls von der erwähnten Gruppe, welche aus den Mitgliedern Gary Fisher, Joe Breeze und Charles Kelly bestand, ausgerichtet.

Entwicklung einer globalen Industrie

In den 1980er Jahren erfuhr das Mountainbiken ein starkes Wachstum. Es wurde weltweit bekannt und verzeichnet in Europa mehr Verkaufszahlen als andere Fahrradtypen. Die Bauweise und die Ausstattungskomponenten des Mountainbikes wurden immer wieder weiterentwickelt. Mit der zunehmenden Verbreitung und Nachfrage stiegen zum einen bereits etablierte Fahrradherstelle in die Mountainbikefertigung ein, und zum anderen wuchsen einige Kleinserien-Hersteller zu Massenherstellern. Anfang der 90er Jahre begannen die Hersteller ihre Fertigung nach Japan und kurze Zeit später nach Taiwan auszulagern. Trotz der großen Konkurrenz aus Asien halten sich heute noch einige kleinere Betriebe im Markt, die sich vor allem auf die Maßabfertigungen spezialisiert haben und somit in der Regel die Fahrräder teurer als die großen Hersteller anbieten.

Bauliche Unterschiede der MTB’s

Es gibt viele verschiedene Varianten von Mountainbikes. Trotz einiger Gemeinsamkeiten unterschieden sich die Bauweisen erheblich voneinander. Ein All Mountain (AM) ist zum Beispiel ein vollgefedertes Mountainbike, welches sehr viele Einsatzmöglichkeiten bietet. Ein Cross-Country (XC/CC) hingegen ist für den Einsatz auf unbefestigten Wegen und Straßen ausgelegt. Also weniger für den Einsatz in schwerem Gelände. Ein Downhill (DH) ist hauptsächlich für schnelle Abfahrten auf schwierigstem Gelände konzipiert. Die Enduro-Mountainbikes wiederum sind zumeist vollgefedert. Sie sind somit noch tourentauglicher, als All Mountain-Bikes. Freeride-Bikes (FR) sind wie Downhill-Bikes für schwere, abschüssige Gelände konzipiert. Jedoch haben Freeride- Mountainbikes ein verspielteres Handling und eignen sich somit nicht immer für Downhill-Rennen. Trail-Mountainbikes sind vor allem für Geschicklichkeitsprüfungen in schweren Geländen oder für Hindernisstrecken konzipiert. Als Dirtbikes bezeichnet man stabile Mountainbikes mit kleinen und wendigen Rahmen. Eingesetzt werden die Dirtbikes überweigen zum Springen über so genannte Dirt Jumps und Kicker. Im Jahr 2010 wurden die sogenannten Fatbikes eingeführt, welche speziell für Untergründe wie Sand und Schnee ausgelegt sind. Sie haben somit extra breite Räder.

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